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Für Hannes Rockenbauch ist es der zweite Anlauf. Der Vorsitzende des links-alternativen Bündnisses "Die FrAKTION" im Stuttgarter Rathaus hat seine Kandidatur für die OB-Wahl bekannt gegeben.

Der Stuttgarter Stadtrat und OB-Kandidat Hannes Rockenbauch (Foto: Pressestelle, Hannes Rockenbauch)
Der Stuttgarter Stadtrat und OB-Kandidat Hannes Rockenbauch. Pressestelle Hannes Rockenbauch

Stuttgart brauche an der Rathausspitze mehr Mut für die Verkehrswende, mehr Entschiedenheit, um das Wohnungsproblem in den Griff zu bekommen und bessere Konzepte, um sich auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten, sagte Hannes Rockenbauch am Freitag in Stuttgart. Er habe sich in der Protestbewegung gegen Stuttgart 21 einen Namen gemacht. Als Oberbürgermeister würde er dieses Projekt stoppen und den Kopfbahnhof bewahren, so Rockenbauch.

Zweiter Anlauf an die Rathausspitze

Der 40-jährige ist im Stuttgarter Gemeinderat Vorsitzender des Bündnisses "Die FrAKTION", das aus Linken, SÖS, Piraten und der Tierschutzpartei besteht. Bereits 2012 hatte sich Rockenbauch um das Amt des Stuttgarter Oberbürgermeisters beworben. Damals holte er im ersten Wahlgang rund zehn Prozent der Stimmen.

Große Parteien haben Kandidaten vorgestellt

Das amtierende Stadtoberhaupt Fritz Kuhn (Grüne) hatte im Januar überraschend erklärt, nicht für eine zweite Amtszeit antreten zu wollen. Für die Grünen will daher Veronika Kienzle ins Rennen gehen, die Bezirksvorsteherin in Stuttgart-Mitte. Der Backnanger Oberbürgermeister Frank Nopper ist der Kandidat der CDU. Zudem tritt der Sozialdemokrat Marian Schreier ohne Unterstützung seiner Partei an, er macht damit dem offiziellen SPD-Kandidaten Martin Körner Konkurrenz. Die Oberbürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt Stuttgart ist für den 8. November geplant.

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