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Mit der für Stuttgart geltenden Sperrstunde um 23 Uhr wird sich das Verwaltungsgericht beschäftigen. Hintergrund sind die Klagen von Gastronomen. Für die Wirte in Stuttgart haben Verstöße gegen die Sperrstunde vorerst keine Folgen mehr.

Die Stadt will jetzt die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart abwarten. Bis dahin werden Verstöße gegen die Sperrstunde nicht mehr bestraft. Damit komme die Stadt einer Bitte des Gerichts nach, teilte eine Sprecherin der Stadt Stuttgart auf SWR-Anfrage mit. Die Allgemeinverfügung sei aber weiterhin gültig, auch wenn es bis zur Entscheidung des Gerichts keine Bußgelder gebe.

Zehn Stuttgarter Gastronomen hatten zuvor Einzelklagen eingereicht. Ihrer Ansicht nach ist eine Sperrstunde unverhältnismäßig, weil es keine Belege dafür gebe, dass Gaststätten zu Infektionsschwerpunkten geworden sind.

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