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Der Sportwagenbauer Porsche aus Stuttgart und sein Mutterkonzern Volkswagen sind erneut wegen angeblicher Abgas-Manipulationen ins Visier von US-Klägern geraten. In den vergangenen Wochen starteten unter anderen die Anwaltsfirmen Hagens Berman und Lieff Cabraser neue Verfahren gegen den Konzern. Beide Kanzleien sind auf Sammelklagen spezialisiert und waren bereits treibende Kräfte beim milliardenschweren "Dieselgate"-Vergleich. Die neuen Klagen stützen sich laut Medienberichten auf Informationen, nach denen interne Porsche-Ermittlungen einen Verdacht erhärtet haben sollen, dass bei Abgaswerten von Benzinern getrickst worden sei. Anfang Oktober bestätigte die Staatsanwaltschaft Stuttgart, Ermittlungen im Zusammenhang damit aufgenommen zu haben. Porsche erklärte auf Nachfrage, die Behörden selbst über die Themen informiert zu haben und weiter mit ihnen zu kooperieren. Laut den Klagen von Hagens Berman und Lieff Cabraser sind in den USA gut 100.000 Porsche der Modelle Panamera und 9/11 von den möglichen Manipulationen betroffen, die zwischen 2007 und 2017 stattgefunden haben sollen.

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