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Die Polizei in Stuttgart hat in der Nacht zum Pfingstsonntag mehr als 500 Partygänger vom Kleinen Schlossplatz vertrieben. Die jungen Leute hätten sich dort getroffen und dabei das Abstandsgebot missachtet, teilte das Stuttgarter Polizeipräsidium mit. Schließlich mussten mehrere Dutzend Streifenwagen anrücken, um die Feier zu beenden. Zunächst hatten die Beamten gegen Mitternacht per Lautsprecher versucht, die Feiernden zum Gehen zu bewegen. Aus der Menge heraus seien dann Flaschen auf die Beamten geworfen worden, so der Polizeibericht weiter. Verletzt worden sei dabei niemand, allerdings habe es an einem Streifenwagen leichte Schäden gegeben. "Polizisten mit Flaschen zu bewerfen, weil sie auf die Einhaltung der Abstandsregeln hinweisen, ist inakzeptabel", sagte der Stuttgarter Bürgermeister Martin Schairer am Sonntag laut einer Mitteilung. Er betonte, die Polizei kontrolliere die Einhaltung der Vorgaben zu Eindämmung des Coronavirus und sei dabei selbst einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt.

Baden-Württemberg

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