Das könnte ein von der Ntur geschaffenes Mahnmal gegen den menschengemachten Klimawandel werden. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa  Marijan Murat)

Klima-Mahnmal für Stuttgart

Zerknülltes Kupferdach der Staatsoper soll im Schlossgarten ausgestellt werden

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Zumindest vorübergehend soll das Kupferdach der Stuttgarter Staatsoper als Mahnmal gegen den Klimawandel im Schlossgarten ausgestellt werden.

Die Idee kam schon im Sommer auf, im Frühjahr wird sie umgesetzt: ein von der Natur geschaffenes Mahnmal gegen den menschengemachten Klimawandel in Stuttgart Das Material dafür hat der Sturm geliefert, der Ende Juni in der Landeshauptstadt tobte. Er riss das ohnehin schon etwas marode Kupferdach der Staatsoper herunter, zerknüllte es wie ein Blatt Papier und warf es in den Schlossgarten.

Prominenter Standort am Eckensee

Der Anblick inspirierte den Ulmer SPD-Landtagsabgeordneten Martin Rivoir zu dem Vorschlag, daraus ein Mahnmal zu machen. Der grüne Finanzminister Danyal Bayaz hat den Vorschlag aufgegriffen und geht sogar noch weiter: Er schlägt einen Standort am Eckensee, also zwischen Landtag und Neuem Schloss, vor. "Uns ist es ein Anliegen, als sichtbares Zeichen im Kampf gegen den Klimawandel einen der prominentesten Plätze der Stadt zur Verfügung zu stellen", zitieren die "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" den Finanzminister aus einem Brief an den Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU).

Im Frühjahr, wenn der Eckensee routinemäßig gereinigt wird, könnte man die Zeit nutzen, um dort auch ein Stahlpodest für das 3,2 Tonnen schwere Kupferknäuel aufzubauen, so Bayaz weiter. Allerdings könne das nur ein vorübergehendes Mahnmal sein, weil der Obere und der Mittlere Schlossgarten unter Denkmalschutz stehen. Eine dauerhafte Installation sei deshalb am Eckensee nicht möglich.

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Was mit dem Kupfer passieren soll, wenn die Zeit des Mahnmals abgelaufen ist, ist noch nicht entschieden. Bayaz findet einen Vorschlag besonders charmant - man könne ja Gedenkmünzen daraus prägen.

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