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Zum zweiten Wahlgang bei der OB-Wahl in Stuttgart treten neun Kandidaten an, unter ihnen eine Frau. Neue Bewerber sind nicht dazu gekommen.

Nach dem ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart am vergangenen Sonntag haben fünf Kandidaten ihre Bewerbung zurückgezogen. Neubewerbungen für den zweiten Wahlgang seien keine eingegangen, teilte die Stadt Stuttgart am Donnerstag nach der Sitzung des Gemeindewahlausschusses mit.

Sechs Einzelbewerber unter den neun Kandidaten

Veronika Kienzle (Grüne), die im ersten Wahlgang das zweitbeste Ergebnis nach Frank Nopper (CDU) erreicht hatte, zog wie bereits am Mittwoch angekündigt ihre Bewerbung zurück. Auch Martin Körner (SPD), Malte Kaufman (AfD) sowie die Einzelkandidaten Sebastian Reutter und John Heer treten bei der Neuwahl nicht mehr an. Damit stehen in Stuttgart am 29. November neben Frank Nopper (CDU), dem parteiunabhängigen Marian Schreier und Hannes Rockenbauch (SÖS) noch sechs weitere Einzelkandidaten zur Wahl.

Schreier auf Stimmzettel wieder ganz oben

Auf dem Stimmzettel für den zweiten Durchgang ergibt sich damit eine neue Reihenfolge: Ganz oben steht erneut Marian Schreier (parteiunabhängig), dann folgen Frank Nopper (CDU), Hannes Rockenbauch (SÖS) und dahinter die Einzelkandidatin Friedhild Miller und die Einzelkandidaten Issam Abdul-Karim, Marco Völker, Werner Ressdorf, Ralph Schertlen und Michael Ballweg.

Wähler erhalten in der kommenden Woche Briefwahlunterlagen

Laut Stadtverwaltung Stuttgart können die Stimmzettel für die Neuwahl ab sofort in Druck gehen. Wahlberechtigte, die bereits Briefwahl für die Neuwahl beantragt haben, erhalten bis Mitte nächster Woche die Briefwahlunterlagen zugesandt. Ab Montag können auch wieder Briefwahlanträge in den Bezirksrathäusern und im Stuttgarter Rathaus gestellt und bereits vor Ort gewählt werden.

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