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Die Stuttgarter SPD spricht für die OB-Wahl in einer Woche in der Landeshauptstadt keine Wahlempfehlung aus. Das könnte Auswirkungen auf die Kandidatur von Marian Schreier haben.

Mit der Entscheidung der Stuttgarter SPD erhält OB-Kandidat Marian Schreier keine Rückendeckung von seiner Partei. Schreier ist SPD-Mitglied, lässt seine Mitgliedschaft wegen eines Streits um seine Kandidatur aber ruhen.

SPD in Stuttgart uneins

Der Kreisverband der Stuttgarter SPD teilte mit, sie sei zwar zunächst bereit gewesen, Schreier zu unterstützen. Sie sehe aber auch, dass die Einschätzung aller Kandidaten auch in den Reihen der SPD unterschiedlich sei. Der offizielle SPD-Kandidat Martin Körner hatte seine Bewerbung nach dem für ihn enttäuschenden ersten Wahlgang schon zurückgezogen. Körner ist Fraktionsvorsitzender im Stuttgarter Gemeinderat.

Entscheidung am 29.November

Neben dem CDU-Kandidaten Frank Nopper und Schreier tritt auch Stuttgarts Stadtrat Hannes Rockenbauch vom Fraktionsbündnis SÖS/Linke im zweiten Wahlgang am 29. November erneut an. Die doppelte Kandidatur aus dem Mitte-Links-Lager hatte für Erstaunen und Kritik gesorgt. Nun könnte der Streit im Mitte-Links-Lager der CDU und Nopper den Weg zum Chefsessel im Stuttgarter Rathaus ebnen. Auch die ausgeschiedene Grünen-Kandidatin Veronika Kienzle hat keine Wahlempfehlung für einen der Bewerber des Mitte-Links-Lagers, Schreier und Rockenbauch (SÖS), abgegeben. Allein die Jusos Baden-Württemberg haben sich für Schreier ausgesprochen.

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