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Kuhn will nicht mehr OB-Wahl in Stuttgart: Kandidaten und Absagen in der Übersicht

Die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) (Foto: SWR)
Migrationshintergrund, weiblich, lokalpolitische Erfahrung im Gemeinderat - für Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) sprach eigentlich viel: Allerdings sagte sie schließlich ab. Sie könne ihre wichtigsten Anliegen wie zum Beispiel die Verteidigung einer offenen und vielfältigen Gesellschaft am besten in ihrem derzeitigen Amt umsetzen. Gleichzeitig sprach sie sich aber für eine Frau als Oberbürgermeisterin aus.
Auch Petra Olschowski (Grüne), Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, will nicht Stuttgarter Oberbürgermeisterin werden. Sie sei in der Landespolitik sehr zufrieden, sagte sie dem SWR. "In den letzten Jahren habe ich da langfristige Projekte angestoßen, die ich in dieser Legislaturperiode weiter voranbringen werde. Das ist mir wirklich ein Herzensanliegen." picture alliance / dpa
Der frühere Grünen-Bundeschef Reinhard Bütikofer brachte den ehemaligen Parteivorsitzenden Cem Özdemir als möglichen Kandidaten ins Spiel. Der 54-Jährige zollte dem scheidenden Oberbürgermeister Kuhn "maximalen Respekt". Stuttgart sei noch weltoffener, sozialer und nachhaltiger geworden, so Özdemir. Er selbst lehnte aber ab: Zwar stehe er der Findungskommission mit Rat und Tat zur Seite, wolle aber nicht selbst antreten. picture alliance/Michael Kappeler/dpa
Nach Auskunft von Tübingens OB Boris Palmer (Grüne) gegenüber dem SWR kommt eine OB-Kandidatur von ihm in Stuttgart bisher in seinen Plänen nicht vor. Er sitze gerade an einem Programm, das Tübingen bis 2030 als erste deutsche Stadt klimaneutral machen solle. Auch familiär habe er dieses Jahr andere Prioritäten. picture alliance/Christoph Soeder/dpa
Marian Schreier (SPD), derzeit noch Bürgermeister von Tengen (Kreis Konstanz), warf schon Ende November seinen Hut in den Ring. Schreier ist gebürtiger Stuttgarter. Er setzt auf Bürgerbeteiligung und Wohnungsbau. Er wird allerdings nicht vom Stuttgarter Kreisverband seiner Partei unterstützt. picture alliance/Christoph Schmidt/dpa
Auch der Stuttgarter SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Körner möchte gerne Oberbürgermeister von Stuttgart werden. Der studierte Volkswirt glaubt, dass er mit seinem Stuttgarter Stallgeruch punkten kann. Er wolle durch Bürgernähe überzeugen. Sein vorrangiges Ziel sei es, bezahlbaren Wohnraum in Stuttgart zu schaffen. Foto: Joachim Thiel
Der Oberbürgermeister von Rottenburg (Kreis Tübingen), Stephan Neher (CDU), hat auch Interesse bekundet. Mit seiner offenen Flüchtlingspolitik und der Aufnahme von Bootsflüchtlingen hat sich der 45-Jährige über die Grenzen von Rottenburg hinaus einen Namen gemacht. Kulturamt Rottenburg/Steffen Schlueter
Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold (CDU), will nicht Stadtoberhaupt in Stuttgart werden. Er sehe seine Zukunft weiter in Schwäbisch Gmünd, teilte Arnold mehrere Wochen nach dem Rückzug von Fritz Kuhn mit. Diese Entscheidung habe er nach langer Überlegung und nach vielen Gesprächen mit Familie und Freunden getroffen. Zuvor hatte er noch gesagt, dass ihn Stuttgart immer interessiert habe. Philipp Link-Ehnert
Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald (CDU) schließt eine Kandidatur offenbar nicht aus. Nachdem er in der Presse als möglicher Kandidat genannt wurde, erklärte Osswald, für neue Herausforderungen grundsätzlich offen zu sein. Die Kommission der Partei müsse aber über eine Kandidatur entscheiden. Patrick Seeger
Auch die Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann und Karin Maag sowie Stuttgarts Ratsfraktionschef Alexander Kotz sowie Backnangs OB Frank Nopper (alle CDU) werden als Kandidaten gehandelt, haben sich aber noch nicht offiziell geäußert. Fotograf:Arno Burgi
Ende Februar will die FDP entschieden haben, wie sie in die kommende OB-Wahl geht: mit eigenem Kandidaten, einer Wahlempfehlung oder auch ganz offen. Die Partei will das Bewerberfeld nicht kampflos den anderen Parteien überlassen, so ein Sprecher. picture alliance/Christoph Schmidt/dpa (Symbolbild)

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