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Rund einen Monat nach dem Großbrand bei Bosch Thermotechnik in Wernau ist immer noch unklar, wie gefährlich der dabei entstandene Ascheregen ist. Die Bauern der Umgebung müssen die Folgen tragen und sich einschränken.

Großbrand bei Bosch Thermotechnik in Wernau am 17.3.2021  (Foto: Pressestelle Stadt Wernau, Foto: Moritz Bassermann)
Großbrand bei Bosch Thermotechnik in Wernau am 17.3.2021 Pressestelle Stadt Wernau, Foto: Moritz Bassermann

Bei dem großen Brand in Wernau (Kreis Esslingen) war vor vier Wochen eine Lagerhalle von Bosch Thermotechnik abgebrannt und ein Bürogebäude beschädigt worden. Die Polizei sprach von einem Millionenschaden. An dem Bosch-Standort werden Heizgeräte hergestellt. Die Produktion musste für einige Tage eingestellt werden.

Landwirte in Wernau, Notzingen und Hochdorf betroffen

Laut Stadtverwaltung Wernau gingen Aschepartikel des Großbrands nicht nur über Wernau, sondern auch über den mehr als fünf Kilometer entfernten Gemeinden Notzingen und Hochdorf nieder. Zunächst hatte eine Begehung ergeben, dass es keine Anhaltspunkte für schädliche Bodenveränderungen gebe. Die bis zu fünf Zentimeter großen Partikel werden derzeit auf ihre chemische Zusammensetzung und eine mögliche Gefährdung für das Ökosystem untersucht, so die Stadt Wernau. Bis die Ergebnisse vorliegen, sollen die Landwirte die betroffenen Felder nicht bewirtschaften und mähen.

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