Norbert Mittnacht und Christian Seibt vor Einsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr Stuttgart (Foto: SWR)

SWR-Reportage über ein Sondereinsatzkommando

24-Stunden-Schicht bei der Stuttgarter Feuerwehr

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Mit ihren Spezialisten ist die Berufsfeuerwehr innerhalb von kurzer Zeit vor Ort. Oft muss "nur" eine Tür geöffnet werden. Aber auch dahinter kann sich ein Notfall verbergen, den man so nicht erwartet hat.

Bis zu 15 Einsätze pro Schicht – das sind 2.900 im Jahr. Soviele wie sonst keine andere Einheit der Stuttgarter Berufsfeuerwehr. Das KEFT – das Kleineinsatzfahrzeug Türöffnung wird immer dann gerufen, wenn es heißt möglichst schnell und ohne Schaden in Häuser eindringen zu müssen. Außerdem sind sie auf technische Hilfeleistungen aller Art, Aufzugöffnungen und Tierrettungen spezialisiert. Es ist der Stolz der Feuerwache 1 im Stuttgarter Süden. Hier steht der Schlüssel als Symbol sogar im Wappen der Wache.

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und oft knifflig

Jeder der hier hinkommt, möchte die Sonderausbildung zur Türöffnung machen, denn die Aufgaben sind oft knifflig, abwechslungsreich und fordern ihnen oft alles ab. In 24-Stunden-Diensten passiert vieles ungeplant. Jeder Einsatz ist anders. Reporter Martin Rottach war einen Dienst dabei und hat das KEFT begleitet. Auch für ihn eine spannende Aufgabe:

"Mich hat es beeindruckt mit wieviel Selbstverständlichkeit die Feuerwehrleute in ungewisse Situationen gehen. Immer die drohende Gefahr vor Augen."

Immer ein Wechsel zwischen Ruhe und Sturm

In fünf Reportagen zeigt er den Arbeitsalltag von zwei Feuerwehrmännern des KEFT. Nicht immer sind es die großen Einsätze, aber immer ist es ein Wechsel zwischen Ruhe und Sturm.

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SWR