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Um die Bahn in den Regionen attraktiver und den Pendlerverkehr klimafreundlicher zu machen, sollen im Land stillgelegte Zugstrecken reaktiviert werden. In einer Studie hat das Land nun untersuchen lassen, mit welchem Fahrgastaufkommen bei einer Reaktivierung der alten Schienenstrecken zu rechnen sei. Sieben der zwölf Bahnstrecken, für die die Studie ein sehr hohes Nachfragepotential festgestellt hat, liegen in der Region Stuttgart: die Schusterbahn von Stuttgart nach Kornwestheim, die Markgröninger Bahn bis Ludwigsburg, die Hermann-Hesse-Bahn zwischen Calw und Weil der Stadt, die Hohenstaufenbahn von Göppingen nach Schwäbisch Gmünd, die Filderbahn von Filderstadt nach Neuhausen, sowie die Strecken zwischen Göppingen und Bad Boll und Göppingen nach Kirchheim/Teck. Für die Reaktivierung dieser Bahnstrecken hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) Fördermittel bis zu 96 Prozent der Baukosten in Aussicht gestellt - und auch die Übernahme der Betriebskosten. Das Land sieht in der Reaktivierung der alten Bahnstrecken einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz. Insgesamt wurden 42 Stecken geprüft.

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