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Die Landesregierung bemüht sich weiter, die Luft in Stuttgart zu verbessern: In der Landeshauptstadt sind nach Angaben des Verkehrsministeriums 30 weitere Luftfiltersäulen in Betrieb genommen worden.

Eine Filtersäule steht am Neckartor am Straßenrand. Die Filtersäule gleicht drei aufeinandergestapelten Würfeln. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Marijan Murat/dpa)
Luftfiltersäule am Stuttgarter Neckartor. picture alliance/Marijan Murat/dpa

20 neue Säulen stehen in der Hohenheimer Straße und zehn in der Pragstraße, so das Verkehrsministerium. Alle sind bereits in Betrieb. Ziel der Technik ist, die Luft in den sogenannten Hotspots zu verbessern, den Bereichen mit der höchsten Schadstoffbelastung. Experten erwarten dort durch die Luftfiltersäulen eine Minderung der Stickoxidbelastung von fünf bis zehn Prozent.

Ministerium will weitere Dieselfahrerbote vermeiden

Die Säulen stellten eine konkrete Maßnahme zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor schädlichen Stickstoffdioxid dar, so das Ministerium. Durch die Maßnahmen sollen außerdem weitere Dieselfahrverbote vermieden werden - ob das gelingt ist unklar.

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