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Trotz Corona ist im vergangenen Jahr die Anzahl der Beratungen für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt erneut gestiegen. Von den landesweit 110 Beratungen, die die Stuttgarter Fachstelle Leuchtlinie, für die Betroffenen durchführte, entfielen auf die Region Stuttgart mehr als ein Dutzend. Rassistische Vorfälle waren dabei die Hauptursachen, erklärte eine Sprecherin der Fachstelle. Und: Seit der Corona-Pandemie haben vor allem die Anfeindungen im Wohnungsumfeld, also von Nachbarn, zugenommen. Die Palette reicht dabei von Beleidigungen, Nötigung und Bedrohungen bis hin zu Körperverletzungen. Nach Einschätzung der Fachstelle Leuchtlinie, die seit 2016 Opfer betreut, liegt die Dunkelziffer der gemeldeten Fälle deutlich höher als die der polizeilich bekannt gewordenen.

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