Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs zu sehen. (Foto: dpa Bildfunk, Lino Mirgeler)

Drogengeschäfte sollen Auslöser gewesen sein

Vier Tatverdächtige nach Tod eines 33-Jährigen in Stuttgart gefasst

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Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 33 Jahre alten Mannes in Stuttgart hat die Polizei vier Tatverdächtige ermittelt. Der letzte Zugriff erfolgte am Donnerstag.

Nach Auskunft vom Freitag sollen die Männer im Alter von 19, 20, 21 und 28 Jahren nicht nur für die Tat Mitte April in Stuttgart verantwortlich sein, sondern unter anderem auch schwere Straftaten in Frankreich, Belgien und Spanien begangen haben. Bei den überregional agierenden Tätern handelt es sich um portugiesische Staatsangehörige. Grund der Auseinandersetzung zwischen dem 33-Jährigen und den vier Männern soll ein Drogengeschäft gewesen sein.

Zugriff auch in Belgien

Französische Polizisten hatten im Mai den 21-Jährigen in Frankreich festgenommen. Er sitzt seitdem in Auslieferungshaft. Der 28-Jährige, der in Portugal festgenommen wurde, ist mittlerweile an die Justizbehörden in Belgien übergeben worden. Ende August haben Stuttgarter Ermittler und die portugiesischen Behörden den 19-Jährigen in Portugal festgenommen. Dieser ist in Deutschland in Haft.

Am Donnerstag wurde der 20 Jahre alte Komplize durch die Zielfahndung des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und die Zielfahndung Frankreich in einem Hotel in der Nähe von Paris aufgespürt und festgenommen.

Bericht von April

Stuttgart

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SWR