Göppingen

Märklin profitiert vom Spiele-Boom in der Corona-Krise

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Der Modellbahnspezialist Märklin aus Göppingen profitiert vom Spiele-Boom in der Corona-Krise und baut seine Umsätze aus. Im zu Ende gehenden Geschäftsjahr wird Märklin nach eigenen Angaben einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro erreichen. Damit würde das Göppinger Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum vorigen Geschäftsjahr um etwa zwei Millionen Euro steigern. In der Pandemie hätten sich wieder mehr Menschen dem Modellbahn-Hobby gewidmet, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Florian Sieber bei der Jahres-Pressekonferenz des Fürther Spielwarenkonzerns Simba Dickie Group, zu dem Märklin gehört. Vor allem die Altersgruppe um 50 Jahre bastele gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln an Eisenbahnlandschaften. Sieber kündigte wegen höheren Kosten Preissteigerungen bei Modelleisenbahnen an, aber auch bei vielen anderen Spielzeugen.

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AUTOR/IN
SWR