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Die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März 2021 steht ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Was Sie für den Wahlsonntag wissen müssen, lesen Sie hier.

Wer es noch nicht per Brief getan hat, ist am Sonntag gefordert, seine Stimme für einen neuen Landtag in Baden-Württemberg abzugeben. Im ganzen Land dürfen 7,7 Millionen Wähler und Wählerinnen am 14. März an die Urne. Viele von ihnen haben ihre Stimme bereits per Brief abgegeben. Bereits Anfang März meldete die Stadt Ludwigsburg einen Briefwahlrekord: Rund 17.000 Wahlbrechtigte hatten sich schon zu diesem Zeitpunkt dafür entschieden, ihre Stimme per Brief im Vorfeld abzugeben. Auch in Reichenbach an der Fils (Kreis Esslingen) und in Leonberg (Kreis Böblingen) sind etwa doppelt so viele Wahlbriefe verschickt worden.

Im Wahllokal: Maske auf und eigenen Stift mitbringen

Wer am Sonntag seine Stimme in einem Wahllokal abgibt, darf es nur mit einer OP- oder FFP2-Maske betreten. Zudem müssen mindestens 1,5 Meter Abstand und Handhygiene eingehalten werden. Entsprechende Desinfektionsmittelspender werden aufgestellt. Viele Kommunen, wie zum Beispiel Göppingen oder Ludwigsburg, empfehlen den Wählerinnen und Wählern, einen eigenen Stift mitzubringen. "Selbstverständlich werden aber auch die Wahlhelfer und Wahlhelferinnen desinfizierte Stifte bereitstellen", so Tobias Pforte vom Landratsamt Göppingen, der hier für die Wahl zuständig ist. "Man muss keine Panik haben, dass man sich im Wahllokal mit Corona ansteckt", so Pforte. Die Wahl werde sicherlich kein Inzidenztreiber sein.

Corona-Vorschriften: OB-Wahl in Stuttgart ist Blaupause für Landtagswahl

In der Landeshauptstadt Stuttgart kann der stellvertretende Wahlleiter Thomas Schwarz ziemlich entspannt der Landtatgswahl entgegensehen. Mit der OB-Wahl in Stuttgart vor wenigen Monaten sind die Wahl-Abläufe in Pandemie-Zeiten bereits erprobt worden. "Die Vorkehrungen, die wir damals getroffen haben, haben sich bewährt", so Schwarz. So wurde zum Beispiel jedes Wahllokal im Vorfeld inspiziert, ob etwa gut gelüftet werden kann. Wenn die Kriterien nicht erfüllt waren, wurde das Wahllokal in größere Räumlichkeiten umgezogen. Es wurden viele Masken gekauft und Plexiglasscheiben aufgestellt. Mit seinen Erfahrungen hat Stuttgart als Blaupause für die Landtagswahl gedient. "Da hat das Land für seine Corona-Verordnung zur Wahl profitiert", so Schwarz. Aber auch in Stuttgart haben bereits viele Menschen auf Briefwahl gesetzt. Laut Schwarz haben bereits 37 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen beantragt.

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