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Nach den ersten öffentlichen Urteilen gegen Randalierer aus der Stuttgarter Krawallnacht will auch der Anwalt des zweiten Angeklagten gegen die Haftstrafe vorgehen und das Verfahren neu aufrollen. Der Richter habe übersehen, dass beim Jugendstrafrecht der Erziehungsgedanke im Vordergrund stehen müsse. "Die momentanen Verhältnisse meines Mandanten sind gut, das Urteil bremst diesen Weg aus", sagte der Jurist. Deshalb habe er Berufung eingelegt gegen die Haftstrafe von zweieinhalb Jahren, zu der der 19-Jährige am Dienstag verurteilt worden war. Der Anwalt des 18-Jährigen, der ebenfalls zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, hatte bereits angekündigt, gegen das Urteil vorzugehen.

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