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Zum zweiten Wahlgang bei der Stuttgarter OB-Wahl am 29. November treten neun Kandidatinnen und Kandidaten an. Wer steht für welche Politik? Antworten gibt der Kandidat-O-Mat der Landeszentrale für politische Bildung.

Vor dem ersten Wahlgang haben nach Angaben der Landeszentrale für politische Bildung rund 200.000 Menschen den Kandidat-O-Mat genutzt.

Zusammenarbeit Landeszentrale für politische Bildung und SWR

Im Kandidat-O-Mat findet man 22 Thesen. Diese sind von einem jungen Redaktionsteam zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung entwickelt worden. Inhaltlich geht es um aktuelle Streitthemen in Stuttgart wie Tempolimit, Wohnungsmarkt und eine autofreie Innenstadt. Bei der Entwicklung der Thesen haben zwei SWR-Journalistinnen beraten.

Die Thesen gingen zuerst an die OB-Kandidaten

Politisch interessierte junge Menschen hatten zuvor ihre politischen Erwartungen in einem Workshop formuliert. Aus insgesamt 75 Themenfeldern wählten sie 22 Thesen aus, so zum Beispiel: "In der städtischen Verwaltung sollen mindestens die Hälfte der Amtsleitungen mit Frauen besetzt sein" und "Auf den Hauptrouten der Stuttgarter Innenstadt soll das 40 km/h-Tempolimit abgeschafft werden".

Die Aussagen wurden an die Oberbürgermeister-Kandidaten geschickt. Diese haben sich zu diesen Themen positioniert und bei strittigen Fragen auch Begründungen hinzugefügt.

Fragen beantworten und gewichten

Mit dem Kandidat-O-Mat können interessierte Stuttgarter nun zunächst die Fragen für sich selbst beantworten und dabei einzelne Aussagen stärker gewichten. Im Anschluss sehen sie, welcher der Bewerber mit den eigenen Antworten am meisten übereinstimmt.

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