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Es war die erste Widerstandsaktion gegen Adolf Hitler in Deutschland: Am 15. Februar 1933 wurde im Stuttgarter Osten eine Rede des damaligen Reichskanzers sabotiert.

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Am 15. Februar 1933 - hielt Adolf Hitler in der damaligen Stadthalle im Stuttgarter Osten eine Rede. Gegen 21.15 Uhr verstummte für die Hörer des Süddeutschen Rundfunks der spätere Diktator. Vier Kommunisten hatten das Übertragungskabel mit einem Beil durchschlagen.

Rede im Reichstagswahlkampf

Adolf Hitler war damals im Reichstagswahlkampf zu Besuch in Stuttgart. Zwei Wochen vorher war er in Berlin zum Reichskanzler ernannt worden.
Die Sabotage konnte zunächst nicht aufgeklärt werden. Erst zwei Jahre später wurden die jungen Widerstandskämpfer aus der KPD aufgespürt. Sie wurden zu Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren verurteilt. Allerdings kamen die Nazis Theodor Decker, der die Idee zum Sabotageakt hatte, nie auf die Spur. Er wurde aus anderen Gründen 1935 verhaftet und wurde später im KZ Mauthausen ermordet.

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