Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein

79-Jähriger in Ludwigsburg durch Stiche getötet - Verdächtiger ist in U-Haft

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Der 79-jährige Mann, der am Dienstag in Ludwigsburg getötet wurde, erlag mehreren Stichverletzungen. Das hat die Obduktion am Mittwoch ergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Nach der Gewalttat in Ludwigsburg am Dienstagnachmittag hat die Polizei die Ermittlungsgruppe "Goldwasser" eingerichtet. Wie die Obduktion ergab, wurde der 79-Jährige durch mehrere Stiche am Oberkörper getötet. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwochnachmittag mit. Nach einer Großfahndung war ein Tatverdächtiger am Dienstagabend in Stuttgart an der Stadtbahn-Haltestelle Mühlhausen festgenommen worden.

Einsatzkräfte der Polizei neben dem abgeschirmten Tatort in Ludwigsburg. Dort wurde am Dienstag ein 79-jähriger Mann erstochen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/KS-Images | Karsten Schmalz)
Einsatzkräfte der Polizei neben dem abgeschirmten Tatort in Ludwigsburg. Dort wurde am Dienstag ein 79-jähriger Mann erstochen. picture alliance/dpa/KS-Images | Karsten Schmalz

Mann mit Stichverletzungen gefunden

Wie die Polizei mitteilte, fanden Augenzeugen den 79-Jährigen am Dienstag gegen 14:15 Uhr mit mehreren Stichverletzungen und wählten den Notruf. Der Mann sei dann im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Die Aussagen der Zeuginnen und Zeugen deuteten auf einen Täter hin.

Keine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer

Das Motiv ist noch völlig unklar. Nach den aktuellen Ermittlungen gab es keine Vorbeziehung zwischen Täter und Opfer. Der Tatverdächtige wurde am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Mordes und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

So berichtete SWR Aktuell am Mittwochabend über die Gewalttat von Ludwigsburg:

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Fahndung mit Hubschrauber in Ludwigsburg

Die Polizei hatte den Tatort in der Danziger Straße im Ludwigsburger Osten abgeriegelt und eine Großfahndung eingeleitet. Zeitweise war ein Hubschrauber im Einsatz. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich an das Polizeipräsidium Ludwigsburg zu wenden.

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SWR