Das Landgericht in Stuttgart (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Daniel Naupold/dpa | Daniel Naupold)

Nach tödlicher Messerattacke

Landgericht Stuttgart: Geständnis im Mordprozess um Tötung von 25-Jähriger in Backnang

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Nach der tödlichen Messerattacke auf seine Frau in Backnang (Rems-Murr-Kreis) hat ihr angeklagter Mann die Tat eingeräumt. Er habe die 25-Jährige im Affekt getötet, sagte er zum Prozessbeginn am Stuttgarter Landgericht.

Der 29-jährige Angeklagte sagte zum Prozessauftakt: "Ich bereue sehr, was ich getan habe. Ich bitte alle Familienangehörigen um Verzeihung."

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der Mann die Frau Anfang Mai aus Rache mit einem großen Ausbeinmesser in Bauch und Rücken gestochen. Er sei verärgert gewesen, weil sie ihn wegen falscher Personalien im Asylantrag bei der Polizei angezeigt habe, sagte der Staatsanwalt im Landgericht. Der Mann habe seine Frau dafür "mit dem Tode bestraft". Danach habe er Verwandte informiert und den Tatort verlassen. Laut Staatsanwaltschaft war der Mann mit der Frau nach islamischem Recht verheiratet.

Angeklagter seit Mai in Untersuchungshaft

Die Polizei hatte den Mann aufgegriffen, als er nach einem Autounfall auf einer Landstraße zu Fuß geflüchtet war. Nach einer Andeutung zu seiner toten Frau hatten Polizisten die Leiche in der Wohnung im Rems-Murr-Kreis entdeckt.

Seit Mai ist der Mann in Untersuchungshaft. Für das Verfahren sind fast ein Dutzend Fortsetzungstermine angesetzt. Unter anderem soll über ein Gutachten beraten werden, weil es laut Staatsanwaltschaft Zweifel an der vollen Schuldfähigkeit des Angeklagten gab.

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SWR