STAND

Die Friseursalons sind seit Mitte Dezember geschlossen. Viele Betreiber haben Angst vor der Pleite. Der Branchenverband verweist auf Hygienemaßnahmen und fürchtet Schwarzarbeit.

Birigt Caponetto betreibt seit vielen Jahren einen schicken Friseursalon in der Stuttgarter Innenstadt. Doch seit Wochen können sie und ihr Ehemann kein Geld verdienen. Die Überbrückungshilfe sei gut, um die Miete und den Strom zu bezahlen. Doch sie selbst könne davon nicht leben.

Caponetto sieht sich nicht nur existenziell bedroht. Sie ist überzeugt, dass der Lockdown vor allem zwei Folgen habe: Die Schwarzarbeit boomt und die Hygiene leidet. Denn statt mit gut überprüfbaren Hygienemaßnahmen in den Betrieben, werde jetzt im privaten Bereich ohne jegliche Kontrolle geschnitten.

Stuttgart

Friseure im Lockdown "Wir fühlen uns gefangen im Netz"

Seit dem 16. Dezember sind die neuen Lockdown-Maßnahmen in Kraft. Die Inzidenzzahlen sinken und nun hoffen viele Betriebe auf Lockerungen. Vor allem die Friseure im Land. Viele haben Angst vor der Pleite, Angestellte bangen um den Job und der Brancenverband fürchtet Schwarzarbeit.  mehr...

STAND
AUTOR/IN