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Seit über einem Jahr sind die Stuttgarter "Fridays for Future"-Demonstranten jeden Freitag auf die Straßen gegangen. Doch jetzt können sie nicht mehr: Im Dezember machen sie deshalb Pause.

Für den internationalen Klimastreik haben die Stuttgarter Aktivisten Tausende Menschen motiviert, auf die Straßen zu gehen.  (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Für den internationalen Klimastreik Ende November haben die Stuttgarter Aktivisten Tausende Menschen motiviert, auf die Straßen zu gehen. Picture Alliance

Ende November 2018 hat die Stuttgarter "Fridays for Future"-Gruppe zum ersten Mal zu einem Klimastreik aufgerufen. Seitdem waren die Aktivisten jeden Freitag auf der Straße. Damit sind sie nach eigenen Angaben eine der ältesten "Fridays for Future"-Gruppen.

Ein Jahr "Vollzeitaktivismus" fordere "seinen Tribut"

Nun haben die Stuttgarter Klimaaktivsten angekündigt, 2019 nicht mehr streiken zu wollen. Vollzeitaktivismus, wöchentliche Streiks und vier globale Aktionstage forderten ihren Tribut.

Dauer

"Im letzten Jahr ist leider offensichtlich geworden, dass es sich hier nicht um einen Sprint handelt, sondern um einen Marathon", sagte Nisha Toussaint-Teachout, die die Demonstrationen in Stuttgart mitorganisiert.

Aufhören sei keine Option

Die Zeit im Dezember wollen die Aktivisten nutzen, um Energie für das neue Jahr zu sammeln. Denn Aufhören mit den Streiks wollen sie nicht. "Wir wollen im kommenden Jahr noch entschlossener und effektiver auftreten und Klimagerechtigkeit endlich Realität werden lassen", so Kolja Schultheiß, Aktivist aus Esslingen.

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