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Unter "scamming" versteht man Betrug im Internet.Mit einem solchen "Scammer" hat jetzt eine Frau aus Holzgerlingen (Kreis Böblingen) eine böse Überraschung erlebt.

Betrug um sechsstelligen Betrag in Landstuhl (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / Zoonar | CH. HORZ)
Vorsicht, scamming! (Symbolbild) picture alliance / Zoonar | CH. HORZ

Die 50-jährige Frau aus Holzgerlingen hatte den Mann im Internet kennengelernt und sich über einen Messenger und E-Mails mit ihm ausgetauscht. Wie die Polizei Ludwigsburg mitteilte, dauerte die Internetbekanntschaft rund zwei Monate. Der Mann hatte sich als Arzt ausgegeben, der in Kabul im UNO-Auftrag tätig sei.

Fingierte E-Mail der UNO

Irgendwann brauchte der Mann Geld - angeblich, um aus Afghanistan ausreisen zu können. Laut Polizei hatte der Mann dann immer wieder Geld auch unter anderen Vorwänden gefordert. Es sei eine fünfstellige Summe zusammengekommen. Nach einer vermeintlichen E-Mail der UNO erstattete die Frau Anzeige. In dieser Mail wurde ihr Fluchthilfe vorgeworfen, sie könne sich aber freikaufen. Die Ludwigsburger Polizei warnt, dass Betrüger mit der "scamming"-Methode immer wieder versuchen, Geld zu ergaunern.

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