Ein Bauer zeigt auf einem Feld einen kleinen Spitzkrautkopf. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / dpa | Marijan Murat)

Zu heiß und zu trocken

Sommerwetter sorgt für mickriges Filderkraut im Kreis Esslingen

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Sandra Kolnik
Sandra Kolnik (Foto: SWR, SWR - Foto: Alexander Kluge)

Der Sommer war auch für das Filderkraut viel zu heiß und zu trocken. Kurz vor der Ernte schauen die Landwirte auf den Fildern besorgt auf ihre Felder. Hilft der angekündigte Regen?

Den Krautköpfen ist das Wetter in diesem Sommer nicht gut bekommen - sie mögen es kühler und feuchter. Mehrere Landwirtinnen und Landwirte in Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt (beide Kreis Esslingen) melden, dass das Kraut vergleichsweise zu klein und mickrig ist. Viele Betriebe haben in den vergangenen Wochen sogar bewässert, was normalerweise bei dem tiefgründigen Boden auf der Filderebene nicht notwendig sei. Auch wenn es in den kommenden Wochen regnen und kühler würde, rechnen die Krautbauern nicht damit, dass der Rückstand bis zur kurz bevorstehenden Ernte noch aufgeholt werden kann. Möglicherweise müsse sogar schon früher geerntet werden. Andernfalls könnten die Krautköpfe durch die Wetterbedingungen schon vor dem üblichen Erntestart im Oktober zu faulen beginnen.

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