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Nach Überschwemmungen mit mehreren Toten in Rheinland-Pfalz laufen die Rettungsarbeiten. Baden-Württemberg hat Hilfe zugesagt, Höhenrettungsspezialisten aus Stuttgart sind im Einsatz.

Die Einsatzkräfte haben bereits mehrere Menschen vor den Fluten in dem Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz gerettet, so das baden-württembergische Innenministerium. Am Morgen wurde ein Hubschrauber mit dreiköpfiger Besatzung in den besonders betroffenen Kreis Ahrweiler entsandt. Außerdem sind zwei Höhenrettungsspezialisten der Stuttgarter Berufsfeuerwehr im Einsatz. Ihre Hauptaufgabe sei die Rettung von Menschen, die von Wasser eingeschlossen sind, so das Ministerium. Nach Dauerregen und Überflutungen sind in Rheinland-Pfalz mehrere Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche werden noch vermisst. Zu den Einzelheiten des Rettungseinsatzes hat sich der Pressesprecher der Stuttgarter Feuerwehr Daniel Anand im SWR-Interview geäußert:

Hubschrauber von Polizei und Bergwacht aus BW im Einsatz

Die Einsatzkräfte aus Baden-Württemberg sind nach Angaben des Innenministeriums seit kurz nach 9 Uhr am Donnerstagmorgen im Krisengebiet im Einsatz. Der eingesetzte Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg sei mit einer Seilwinde ausgestattet, sodass schnellstmöglich mit der Windenrettung begonnen werden könne. Des Weiteren befindet sich inzwischen der Rettungshubschrauber Christoph 54 aus Freiburg mit Windenrettern der Bergwacht Schwarzwald im Einsatzraum Aachen in Nordrhein-Westfalen.

Kretschmann: Baden-Württemberg ist solidarisch

"Die Bilder aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erschüttern und besorgen uns sehr", sagte am Donnerstagnachmittag Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). "In dieser sehr ernsten, schwierigen Situation ist es selbstverständlich, dass wir länderübergreifend Solidarität zeigen." Zudem sprach Kretschmann den Betroffenen sein Mitgefühl aus: "Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die in diese furchtbare Lage gekommen sind und in den Fluten ihr Leben verloren haben."

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