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Der Feinstaubalarm in Stuttgart wird ab Mitte April abgeschafft. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Die Grenzwerte sind im zweiten Jahr in Folge eingehalten worden.

Die Landeshauptstadt begründet ihre Entscheidung damit, dass die von der EU vorgegebenen Grenzwerte bereits zum zweiten Mal in Folge in gesamten Stuttgarter Stadtgebiet eingehalten wurden. Im vergangenen Jahr hatte es nach Messungen der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) zum Beispiel am Neckartor 27 Überschreitungstage gegeben. Erlaubt sind 35.

Verändertes Mobilitätsverhalten

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) bezeichnete das als großen Erfolg. Mit dem Instrument des Feinstaubalarms sei es der Stadt gelungen, die Menschen aufzurütteln und sie zu motivieren, ihr Mobilitätsverhalten zu überdenken. "Wir sind angetreten, die Luftqualität zu verbessern. Das ist uns gelungen," sagte Kuhn. Die Stadt Stuttgart hatte den Feinstaubalarm im Jahr 2016 eingeführt.

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