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Der Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn investiert über eine Million Euro in den Fledermausschutz. In Zusammenarbeit mit Artenschutzexperten entwickelt er Ersatzquartiere für Fledermäuse, etwa unterirdische Behausungen im Wald, so ein Sprecher des Landratsamts Böblingen. Zu einem bereits separat angelegten Extrabereich für Fledermäuse in einem bestehenden Bahntunnel kommt eine weitere Behausung hinzu. Sie besteht aus zwei 12 Meter langen Tunnelröhren in einem nahegelegenen Wald. In diesen Röhren könnten bis zu 1.000 Fledermäuse Unterschlupf finden. Laut Michael Stierle, Geschäftsführer des Zweckverbandes Hermann-Hesse-Bahn, war der Schutz der Fledermäuse die größte Hürde auf dem Weg zur Reaktivierung der Strecke.

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