Aktionstag für Menschenrechte

Seebrücke Stuttgart gedenkt ertrunkenen Geflüchteten

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Der Marienplatz in Stuttgart im Kerzenschein. Jedes Licht steht für einen Menschen der auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken ist. So soll das Leid sichtbar gemacht werden.

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Aktivisten der Bewegung Seebrücke haben am Samstag auf dem Marienplatz in Stuttgart 2.043 Kerzen für ertrunkene Geflüchtete aufgestellt. Hintergrund war der landesweite Aktionstag der Bewegung unter dem Motto "Keine Eiszeit für Menschenrechte". Die Kerzen leuchteten bis in die späten Abendstunden.

Die Bewegung fordert sichere Fluchtwege zu schaffen

Die Zahl 2043 entspreche der Anzahl der Menschen, die 2021 auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken seien, teilte Seebrücke Stuttgart mit. Erst durch das systematische Blockieren sicherer Fluchtwege würden Menschen gezwungen, auf der Suche nach Sicherheit ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Seebrücke fordert ein Landesaufnahmeprogramm, um sichere und legale Fluchtwege zu schaffen.

Die Seebrücke beschreibt sich als eine internationale Bewegung, die sich für sichere Fluchtwege, für ungehinderte Seenotrettung und für ein Ende des Sterbens an den europäischen Grenzen engagiert.

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AUTOR/IN
SWR