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Die Corona-Pandemie hat das Leben in der Region Stuttgart komplett verändert. Veränderungen und Entwicklungen hier im Überblick. Ein Rückblick auf die Monate März bis Juli 2020.

Studie zur Verbreitung des Coronavirus in Stuttgart

14.5.2020, 14:45 Uhr

Wie verbreitet sich das Coronavirus in Stuttgart und was sind die gesundheitlichen Folgen? Dazu führt das Klinikum Stuttgart zusammen mit der Uniklinik Tübingen und dem Gesundheitsamt Stuttgart eine Stichprobenuntersuchung durch. Die Studie soll genaue Daten zur Durchseuchung der Bevölkerung ergeben. Festgestellt werden soll die Ausbreitung des Virus und das Vorkommen von Antikörpern bei den repräsentativen 1.000 Testpersonen. Mit diesem Datenmaterial soll es laut Klinikum Stuttgart möglich werden, den weiteren Verlauf der Pandemie besser zu steuern. Personen, die nicht zur Blutprobe ins Krankenhaus kommen können, sollen von Mitarbeitern zuhause besucht werden.

Unterschiedliche Personalsituation in den Gesundheitsämtern

14.5.2020, 14:30 Uhr

Viele Gesundheitsämter in Deutschland haben offenbar nicht genügend Personal, um alle Corona-Fälle zu bearbeiten. In der Region Stuttgart trifft dies auf die Ämter im Rems-Murr-Kreis und den Kreis Ludwigsburg zu. Sie geben die Daten der Infizierten deshalb an die Ortspolizeibehörden in den Ordnungsämtern der Gemeinden weiter, die dann vor Ort informieren und ermitteln. Außerdem überwachen diese auch die Einhaltung der Quarantäne. Die Stadt Stuttgart betont, dass es ihrem Gesundheitsamt immer möglich war, die Infektionsketten zu verfolgen. Dort sind 190 Mitarbeiter sieben Tage die Woche im Schichtdienst im Einsatz. Der Landkreis Göppingen hat Mitarbeiter aus anderen Bereichen im Gesundheitsamt eingesetzt und konnte so den Bedarf abdecken. Die deutlich sinkenden Fallzahlen sorgen auch dort für Entspannung.

Stuttgart will Schutzausrüstung für 1,6 Mio. Euro beschaffen

14.5.2020, 12:45 Uhr

Die Stadt Stuttgart will Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für die kommenden Monate beschaffen und dafür etwa 1,6 Millionen Euro ausgeben. Der Stuttgarter Gemeinderat soll daher heute einen Grundsatzbeschluss fassen, der den Nachschub sichert. Gebraucht wird die Schutzausrüstung für städtische Ämter und Eigenbetriebe sowie für die Schutzunterkünfte der Landeshauptstadt. Der Bedarf wurde zunächst bis Ende Juli berechnet. Daraus ergeben sich laut Stadtverwaltung Beschaffungskosten von rund 1,6 Millionen Euro.

Ab Montag sind Besuche in Krankenhäusern wieder erlaubt

14.5.2020, 11:45 Uhr

Besuche in Stuttgarter Krankenhäusern sind unter bestimmten Bedingungen ab Montag an wieder möglich, wenn der Patient länger als fünf Tage im Krankenhaus bleiben muss. Pro Patient darf nur ein Besuch empfangen werden. Dieser muss den Kliniken vor der Aufnahme benannt werden. Alle Besucher müssen sich am Eingang ausweisen und werden auf Symptome einer Covid-19-Erkrankung untersucht. Außerdem gelten die bekannten -Abstands- und Hygieneregeln.

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