Luftballons mit dem Logo der AFD (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa)

Vorfall an Wahlstand in Schorndorf

AfD-Parteimitglied verletzt - Beamte ordnen Angreifer der Antifa-Szene zu

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15 bis 20 Menschen sind es, die den Wahlkampf-Stand der AfD in Schorndorf angreifen und zerstören. Ein Parteimitglied wird verletzt und muss ins Krankenhaus. Die Angreifer sind laut Polizei der Antifa-Szene zuzuordnen.

Mehrere Menschen haben nach Polizeiangaben einen AfD-Stand zur Landtagswahl zerstört und ein Parteimitglied verletzt. Die Angriffe seien auf dem Marktplatz in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) aus einer Gruppe von 15 bis 20 Menschen heraus erfolgt, wie die Polizei am Samstagabend mitteilte. 

Die Beamten hätten die Menschen wegen Fahnen und Spruchbändern der Antifa-Szene zuordnen können. Fünf Beteiligte im Alter zwischen 18 und 25 Jahren seien vorläufig festgenommen und befragt worden. Ob die Verdächtigen ausgesagt haben, war zunächst unklar. 

36 Jahre altes AfD-Mitglied muss ins Krankenhaus

Die Gruppe sei am Samstagvormittag auf den Marktplatz gekommen, auf dem sich Informationsstände verschiedener Parteien befanden, so ein Sprecher der Polizei Aalen. Ersten Angaben zufolge hätten die Angreifer ein 36 Jahre altes AfD-Mitglied zu Boden gerissen und geschlagen. Der Mann sei mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Zu dem Vorfall werde nun ermittelt.

Weitere Informationen soll es nach Angaben einer Polizeisprecherin vom Sonntag erst am Montag geben. Der stellvertretende Landesvorsitzende der AfD, Markus Frohnmaier, verurteilte die Tat. Der Angriff sei der bisherige Tiefpunkt des Landtagswahlkampf. Während in der Vergangenheit überwiegend Plakate und Infomaterialien beschädigt worden seien, richte sich die Gewalt mittlerweile gezielt gegen die Kandidaten, erklärte Frohnmaier.

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