Stau auf einer dreispurigen Straße (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Zwischen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb A81 kann ausgebaut werden

Der geplante Ausbau der A81 bei Böblingen und Sindelfingen kann beginnen. Der Bund habe die Finanzierungszusage erteilt, teilte der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz mit.

Biadacz bezieht sich dabei auf die Aussage des zuständigen Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger. Für die A81 zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Sindelfingen-Ost ist ein sechsspuriger Ausbau vorgesehen. Darüber hinaus sollen in beide Richtungen ein Standstreifen, der zusätzlich als vierte Fahrspur genutzt werden kann, sowie ein 850 Meter langer Lärmschutzdeckel entstehen. Das hat Biadacz im SWR zum Ausbau der A81 gesagt:

Dauer

Lärmschutzdeckel über die A81

Dabei ist eine komplette Überdeckelung der Autobahn vorgesehen, zusätzlich nach innen gekrümmte Lärmschutzwände im Bereich von Wohnhäusern. Auch Teile des Radschnellwegs von Sindelfingen und Böblingen nach Stuttgart soll über den A81-Deckel geführt werden. An der Ausfahrt Sindelfingen-Ost aus Richtung Stuttgart soll ein zwölf Meter hoher Lärmschutzwall zum Schutz der Anwohner gebaut werden.

Spatenstich 2020 angedacht

An den Kosten von rund 226 Millionen Euro beteiligt sich der Bund mit rund 174 Millionen Euro; der Rest wird vom Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Böblingen sowie den Städten Böblingen und Sindelfingen getragen. Nächstes Jahr könnte, so Biadacz, der Spatenstich erfolgen, nach fünf Jahren Bauzeit soll der Ausbau 2026 abgeschlossen sein.

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