Ein Ballettänzer und eine Ballettänzerin (Foto: Roman Novitzky)

Vor 40 Jahren entstanden "Mayerling": Premiere am Stuttgarter Ballett

"Mayerling" erzählt die Geschichte vom Tod des österreichischen Kronprinzen Rudolf. Das Ballett von Kenneth Macmillan erlebt 40 Jahre nach der Entstehung seine Stuttgart Premiere.

Über 50 Tänzer, rund 200 Kostüme und drei Stunden Spielzeit – das ist das Mammutprojekt "Mayerling". Ein Handlungsballett um den Tod des österreichischen Kronprinzen Rudolf. Ballettintendant Tamasz Detrich hat sich dieses Ballett von Kenneth Macmillan, der in Stuttgart auch mit John Cranko arbeitete, für seine erste Spielzeit ausgesucht.

Dauer

Viele, viele Charaktere auf der Bühne

Wer ist wer und wer gehört zu wem?  Eine Frage, die viele Inszenierungen offen ließen. Und das dürfte auch ein Grund sein, weshalb dieses Ballett aus dem Jahr 1978 bis heute nur selten gespielt wird. In Stuttgart wird es von Jürgen Rose ausgestattet. Zuletzt hatte der über 80-Jährige für Marcia Haydées "Dornröschen" gearbeitet.

Musik von Liszt

Aufwühlend  - so kommt die Musik von Franz Liszt aus seiner Faust Symphonie bei der Inszenierung daher. Teufel und Tod – Totenkopf und Pistole - zwei Begleiter von Erbprinz Rudolf – selbst in der Hochzeitsnacht mit der ungeliebten Braut, der er zahlreiche Geliebte vorzieht. Rudolf und die Frauen – Rollen, die nicht nur tänzerisch, sondern vor allem darstellerisch eine Spitzenleistung verlangen.

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