Vertragsverhandlungen zwischen Hochschulen und Land Tausende Studierende bei Demo für bessere Hochschulfinanzierung

Tausende Studierende haben am Donnerstagmittag in der Stuttgarter Innenstadt demonstriert. Sie fordern mehr Geld von der Landesregierung für die Universitäten und Hochschulen im Land.

Studierende demonstrien in Stuttgart für mehr Geld (Foto: SWR, Cengiz Tarhan)
Immer mehr Studierende, doch nicht mehr Geld - das kann aus Sicht der Studierenden nicht sein. Hintergrund sind die derzeitigen Verhandlungen über den neuen Finanzierungsvertrag zwischen dem Land und den Hochschulen. Cengiz Tarhan

Mit Trillerpfeiffen und Sprechchören haben die Studierenden lautstark protestiert. Auf Schildern stand unter anderem "Wir werden dumm gespart".

Studis kritisieren zu kleine und zu wenige Hörsäle

Organisiert wurde die Demonstration von Medizin-Studierenden aus Tübingen. Deshalb trugen viele weiße Arztkittel. Gekommen sind laut Veranstalter 3.000 Studierende aus dem ganzen Land - das sind mehr als erwartet wurden. Die Studierenden klagten unter anderem über zu kleine und marode Hörsäle. Außerdem würden immer mehr Menschen studieren, doch vom Land gebe es nicht mehr Geld.

Unterstützung von Rektoren

Der Protestzug endete auf dem Schlossplatz mit einer Kundgebung. Laut Polizei verlief alles ohne Probleme. Unterstützung für den Protest gab es auch von den baden-württembergischen Universitätsleitungen. Der Rektor der Universität Stuttgart-Hohenheim Prof. Dr. Stephan Dabbert sagte auf der Kundgebung, dass das Land sein Angebot nachbessern müsse.

Dauer

Baden-Württembergs Bildungsministerin Theresia Bauer (Grüne) sagte dem SWR, dass sie das Anliegen der Studierenden teilt und weiter mit den Hochschulen verhandeln will.

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