Möglicher Kampfmittelfund in Ludwigsburg (Foto: Pressestelle, Stadt Ludwigsburg/Benjamin Stollenberg)

Verdacht auf Bombe bestätigt sich nicht Entwarnung: Keine Bombe in Ludwigsburg

500 Personen standen bereit. Doch der verdächtige Metall-Gegenstand in der Ludwigsburger Südstadt ist keine Weltkriegsbombe. Die für Samstag vorbereitete Evakuierung wurde abgesagt.

Freitagnachmittag um Punkt 15 Uhr kam die Entwarnung: "Es handelt sich um ein ungefährliches Metallteil. Eine Evakuierung ist nicht notwendig", heißt es im Live-Ticker der Einsatzleitung.

Metallteile Ludwigsburg (Foto: Pressestelle, SWLB)
Keine Bombe. In der Ludwigsburger Südstadt wurden ungefährliche Metallteile gefunden. Pressestelle SWLB

Erleichterung in Ludwigsburg

"Wir haben gejubelt", sagte eine Sprecherin des Ludwigsburger Rathauses am Freitagnachmittag. Neben der Ludwigsburger Stadtverwaltung hatten unter anderem Feuerwehr und Rettungskräfte einen möglichen Einsatz akribisch vorbereitet. Im Falle einer Entschärfung hätten mehrere tausend Anwohner ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch der Zugverkehr wäre beeinträchtigt gewesen.

Am Ludwigsburger Römerhügel sollte eine Notunterkunft eingerichtet werden, in der Friedenskirche Kaffee und Kuchen ausgeschenkt werden. Bei der Schlossverwaltung heißt es: Besucher haben am Samstag weiter freien Eintritt in die Museen des Ludwigsburger Residenzschlosses. Das war eine Geste an die Bürger, die weiter aufrecht gehalten werde.

Schlossmuseum Ludwigsburg (Foto: Pressestelle, Staatliche Schlössser und Gärten Baden-Württemberg)
Das Residenzschloss wollte sich solidarisch zeigen: Von der Evakuierung betroffene Ludwigsburger sollten nicht in der Kälte stehen. Auch jetzt da es keine Räumung gibt, gilt weiter: freier Eintritt in die Schlossmuseen. Pressestelle Staatliche Schlössser und Gärten Baden-Württemberg
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