Stuttgarter Autokonzern Daimler 10.000 Stellen in Gefahr?

Der neue Chef des Stuttgarter Autokonzerns Daimler Ola Källenius will nach einem Medienbericht stärker sparen als bisher bekannt. Auch Jobs sollen in Gefahr sein.

Der Mercedes-Stern, das Logo der Automarke Mercedes-Benz, dreht sich auf einem Turm (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
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Ola Källenius wird Mitte Mai das Steuer bei Daimler übernehmen. Doch schon seit Monaten bereitet der Stuttgarter Daimler-Konzern seine knapp 300.000 Mitarbeiter darauf vor, dass die fetten Jahre vorbei sind. Es muss gespart werden. Und zwar offenbar härter als gedacht. Bisher waren bei Mercedes vier Milliarden Euro im Gespräch. Jetzt berichtet das Manager Magazin von über sechs Milliarden Euro.

Weniger Geld für Personal?

Für Reisen, Fortbildungen, Reinigungsdienst und Personal soll weniger Geld ausgegeben werden. Das Manager Magazin spricht davon, dass wahrscheinlich 10.000 Jobs in Gefahr sind. Das dürfte aber vor allem die sogenannten Leiharbeiter treffen. Die Stammbelegschaft hat eine Beschäftigungsgarantie bis 2029.

Die Kosten im Griff zu behalten wird wohl eine der größten Aufgaben für den neuen Daimlerchef. Der Absatz von Mercedes-Autos ist in diesem Jahr zurückgegangen. Gleichzeitig muss viel Geld in Elektroautos und neue Mobilitätskonzepte gesteckt werden.

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