Stuttgart Eltern kritisieren Unterrichtsausfälle

Elternvertreter im Regierungspräsidium Stuttgart bemängeln den starken Unterrichtsausfall an Gymnasien. Laut einer Erhebung fallen über 13 Prozent des geplanten Unterrichts aus. Knapp 8 Prozent der Unterrichtsstunden sind der Erhebung zufolge ganz ausgefallen, über 5 Prozent der Stunden wurden als Vertretungsunterricht gehalten. Das macht zusammen über 13 Pozent, hat der Vorsitzenden der Arbeitgemeinschaft der Eltenbeiräte, ARGE, Michael Mattig-Gerlach vorgerechnet. Das Kultusministerium sei aufgefordert, die Missstände zu beseitigen. Wieviele Lehrkräfte gebraucht würden und wieviele Kosten dies bedeuten würde, können die Elternbeiräte allerdings nicht sagen. Dies sei Sache der Landesregierung. Einige praktische Vorschläge der Elternbeirät sind aber die Entbürokratiesierung bei Krankheitsvertretungen oder der kurzzeitige Einsatz von qualifizierten Vertretungen. Auch die Entlassung von Refendaren in Sommerpause müsse beendet werden. Das Kultusministerium wird in Kürze eine eigene landesweite Erhebung zum Unterrichtsausfall den den Schulen des Landes vorlegen. An der Befragung der ARGE hatten sich 37 der 151 Gymnasien im Regierungsbezirk Stuttgart beteiligt

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