Roter Teppich vor dem Rathaus Bürgerinitiative "Radentscheid" übergibt in Stuttgart 35.000 Unterschriften

Die Bürgerinitiative "Radentscheid" hat an Stuttgarts OB Fritz Kuhn (Grüne) rund 35.000 Unterschriften übergeben und fordert damit sichere Radwege. Ob die Radfans damit Erfolg haben, ist noch offen.

Roter Teppich vor dem Rathaus Bürgerinitiative "Radentscheid" übergibt in Stuttgart 35.000 Unterschriften

Radentscheid (Foto: SWR)
Die Initiative "Radentscheid" übergab Stuttgarts OB Fritz Kuhn über 35.000 Unterschriften - abgeheftet in zahlreichen Ordnern. Bild in Detailansicht öffnen
Die Initiative fordert mehr Radwege und mehr Sicherheit für Radfahrer. Radstreifen, wie es entlang vieler Hauptstraßen in Stuttgart gibt, findet sie zu unsicher. Bild in Detailansicht öffnen
Roter Teppich und viel Aufmerksamkeit für das Radfahren Bild in Detailansicht öffnen

Die Initiative "Radentscheid" setzt sich für einen Bürgerentscheid ein, in dem es um mehr Radwege und mehr Sicherheit für Radfahrer geht. 20.000 Unterschriften wären dafür nötig gewesen - rund 35.000 sind es letztlich geworden. Diese nahm der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn am Donnerstag vor dem Rathaus entgegen.

Kuhn sagte: "Sie wissen ja, dass ich für das Fahrradfahren bin. Aber jetzt werde ich zu dem nichts sagen, weil die Stadt objektiv prüfen muss, ob das rechtlich richtig ist. Ich kann Sie nur für ihr Engagement beglückwünschen."

Radwege sollen Thema für die Kommunalwahl werden

Die Initiative "Radentscheid" hatte rund ein halbes Jahr mithilfe Freiwilliger Unterschriften gesammelt. Das konkrete Ziel der Initiative ist, dass im Rahmen der Kommunalwahl im Mai 2019 auch über Forderungen des Radentscheids abgestimmt wird.

Der Gründer der Initiative, Thijs Lukas, sagte am Donnerstag dem SWR: "Die ganze Stadt hat ein Leid mit dem Autoverkehr. Wir haben die Fahrverbote sehr konkret, wir haben Stau - und da kann der Radverkehr einen sehr wichtigen Teil zur Lösung beitragen. Das sieht die Bürgerschaft, der Gemeinderat hoffentlich auch bald."

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