"Stumojis" für Whatsapp und Co. Stuttgart bekommt 200 eigene Emojis

Das Saarland hat sie schon: eigene, an die Region angepasste Emojis. Im Saarland hat man die individuellen Smileys "Saarmojis" getauft. Nun zieht Stuttgart nach und entwirft das schwäbische Pendant: die "Stumojis".

Die saarländischen Emojis "Saarmojis" bekommen schwäbischen Zuwachs (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Zymryte Hoxhaj/dpa)
Der Bahnhofsturm von Stuttgart ist nur eines der vielen Motive der "Stumojis". picture alliance/Zymryte Hoxhaj/dpa

Im April wird es soweit sein: Stuttgart bekommt seine eigenen Emojis für SMS, WhatsApp-Nachrichten und E-Mails. Die "Stumojis" gehen für Stuttgart und die schwäbische Region an den Start. Das kündigte die "Saarmojis"-Erfinderin Zymryte Hoxhaj an. Denn auch die schwäbischen Nachfolger sind eine Erfindung der Saarbrücker Kreativgemeinschaft "Bureau Stabil".

Im Saarland gibt es bisher 450 Bilder aus insgesamt 12 Kategorien - vom typischen Essen bis zur Redensart. Stuttgart wird zunächst mit 200 Bildern starten. Darunter sind markante Gebäude wie der Stuttgarter Fernsehturm und der Hauptbahnhof ebenso wie die typische Brezel oder Aussprüche wie "Baschda" und "Seggl".

Regionale Emojis kommen gut an

Das Saarland mit seinen "Saarmojis" wie der Lyoner-Wurst, dem Schwenker-Grill oder Sprüchen wie "Ei joo" ist auf eine Resonanz gestoßen, die selbst die Erfinderin nicht erwartet hätte. Mittlerweile sind rund 160.000 Downloads zu verzeichnen und die Bildchen wurden mehr als drei Millionen Mal verschickt. Und dabei haben sie ihren Weg sogar bis nach Brasilien und Australien gefunden. Gehen die schwäbischen "Stumojis" demnächst also auch als kleine Kulturbotschafter um die Welt?

Die Lyoner-Wurst ist saarländische Tradition und findet damit auch Platz unter den saarländischen Emojis (Foto: picture-alliance / Reportdienste, (c) dpa)
Die Lyoner gehört zum Saarland wie das Amen in der Kirche und findet daher sogar in verschiedenen Varianten seinen Platz unter den "Saarmojis". (c) dpa

Aus Liebe zur Stadt und zum schwäbischen Image

Die kostenlosen "Stumojis" werden von drei Jungunternehmern aus der Medienbranche auf den Markt gebracht. Darunter ist auch Patrick Bulander, Geschäftsführer des Medienunternehmens Geheimtipp Stuttgart. Er sieht in dem Projekt die Chance, Stuttgart von einer anderen Seite zu präsentieren.

"Stuttgart hat mehr zu bieten als Feinstaub und Stuttgart 21. Wir möchten, dass man auch das große Potential sieht."

Patrick Bulander, Geschäftsführer von Geheimtipp Stuttgart

Bulanders Hoffnung sei, nun eine Vorreiter für Städte wie Hamburg, München und Berlin zu sein.

STAND