Zwei Mercedes Benz CLS vor der Daimler-Konzernzentrale in Stuttgart (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/imageBROKER (Symbolbild))

Probleme bei Gurtschlössern mancher Mercedes-Benz-Modelle Daimler ruft weltweit rund 235.000 Fahrzeuge zurück

Der Stuttgarter Autobauer Daimler ruft weltweit etwa 235.000 Autos zurück. Grund sind mögliche Probleme mit dem Sicherheitsgurt-Schloss, so ein Unternehmenssprecher.

Bei den betroffenen Mercedes-Benz-Autos könnten die Gurtschlösser der Vordersitze nicht in Ordnung sein. Dadurch könnte ein eigentlich angelegter Sicherheitsgurt möglicherweise vom Gurtsensor nicht erkannt werden. Es bestünde die Gefahr, dass bei einem Unfall weitere Sicherheitssysteme, etwa die Gurtstraffung, nicht auslösten, was ein erhöhtes Verletzungsrisiko für Fahrer und Beifahrer bedeuten würde, hieß es.

Kunden werden angeschrieben

Die Mercedes-Benz-Modelle der Baureihen C-Klasse, CLS, E-Klasse, G-Klasse, GLC und GT aus dem Baujahr 2018 können laut Daimler von dem Rückruf betroffen sein. Weltweit sind es nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes rund 235.000 Fahrzeuge. Die Kunden würden nun angeschrieben, so ein Unternehmenssprecher.

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