Öffentlicher Nahverkehr in der Region Stuttgart Verkehrsministerium lehnt VVS-Tariferhöhung ab

Das Land Baden-Württemberg lehnt eine Fahrpreiserhöhung beim Stuttgarter Verkehrs- und Tarifverbund (VVS) ab. Das Verkehrsministerium bestätigte einen entsprechenden Medienbericht.

Land will keine Preiserhöhung für die VVS (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Edith Geuppert/dpa)
Keine Preiserhöhung für die VVS? picture alliance/Edith Geuppert/dpa

Laut einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) zugesichert, dass das Land Baden-Württemberg einen Teil der fehlenden Tarifeinnahmen übernehme, um eine Fahrpreiserhöhung im kommenden Jahr zu vermeiden.

Entscheidung im Dezember

Im April trat die VVS-Tarifreform in Kraft. Die Zahl der Zonen wurde reduziert. Für Viele wurden die Fahrpreise deutlich günstiger - mit Erfolg. Bis August habe sich die Zahl der Fahrgäste um rund fünf Prozent erhöht, sagte Hermann der "Stuttgarter Zeitung". Er will erreichen, dass mehr Menschen auf Busse und Bahnen umsteigen. Und dazu passten Fahrpreiserhöhungen nicht, so Hermann.

Wie viel das Land investieren will, um eine Tariferhöhung zu vermeiden, ist noch unklar. Hermann sprach von einem "deutlich höheren Teil wie bei der Zonenreform".
Anfang Dezember will sich der VVS-Aufsichtsrat mit einer möglichen Erhöhung der Fahrpreise befassen.

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