Hohe Temperaturen in der Region Stuttgart Mehr DRK-Einsätze erst nach längerer Hitzewelle

In dieser Woche könnte in Stuttgart der Hitze-Rekord vom August 2015 geknackt werden. Trotzdem rechnet das Deutsche Rote Kreuz nicht mit mehr Einsätzen. Erst eine längere Hitzewelle sorgt für Schwierigkeiten.

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Massive Probleme gebe es erst nach mehreren Tagen mit Temperaturen über 30 Grad, sagte der Sprecher des DRK Kreisverbandes Stuttgart, Udo Bangerter. Man habe im Rettungsdienst die Erfahrung gemacht, dass sich Menschen, die mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hätten, gut auf die Hitze einstellen. Sie würden meist Einkäufe oder Behördengänge verschieben.

Kritisch werde es erst nach zehn bis vierzehn Tagen, erklärt der Sprecher des DRK. Wenn die Menschen dann doch ihre Vorräte an Mineralwasser auffüllen müssten und die lang anhaltende Hitze den Körper schwächt, würde es für den Kreislauf gefährlich werden, dann käme es auch zu vermehrten Einsätzen des Roten Kreuzes.

Der Hitze-Rekord in Stuttgart liegt momentan bei 38,8 Grad, gemessen im August 2015.

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