Foto 72-Stunden-Aktion der katholischen Jugend (Foto: Pressestelle, Bund der katholischen Jugend)

Große Sozialaktion auch in der Region Stuttgart Jugendliche engagieren sich bei 72-Stunden-Aktion

Helfen, unterstützen und Kontakte aufbauen, darum geht es bei der 72-Stunden-Aktion. Die Jugendlichen haben von der Idee über die Planung bis zur Durchführung alles selbst in der Hand.

Am Donnerstag Punkt 17:07 Uhr erfahren die Jugendgruppen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend welche Aufgaben sie für die 72-Stunden-Aktion erwarten. Das kann zum Beispiel eine Spielplatzrenovierung sein, die Organisation eines interkulturellen Festes oder ein Naturschutzprojekt.

Geld muss selbst organisiert werden

Bis Sonntag haben die Gruppen bei dem bundesweiten Projekt dafür Zeit. Geld- oder Materialspenden müssen sie sich selbst organisieren. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart beteiligen sich nach eigenen Angaben über 8.000 Kinder und Jugendliche. Für die Region Stuttgart sind unter anderem die Katholische Junge Gemeinde aus Malmsheim und Renningen, Georgs-Pfadfinder aus Leonberg (alle Kreis Böblingen) oder Ministranten aus Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) dabei.

Vom Reden zum Handeln

Die erste Sozialaktion hat im Jahr 1998 der BDKJ Paderborn unter dem Leitwort "50 Stunden ohne Kompromisse" gestartet. Im Mittelpunkt sollten nicht Worte, sondern Taten stehen.

2013 wurde die 72-Stunden-Aktion dann erstmals bundesweit durchgeführt. Beteiligt haben sich 115.000 Kinder und Jugendliche, unterstützt von 60.000 Erwachsenen an 4.000 Orten. Zudem waren auch Partnerschaftsgruppen aus anderen Ländern an der Aktion, so in Sambia und Peru dabei. Die Aktion wurde von viel Prominenz aus Kirche und Staat gefördert und begleitet.

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