Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Neue Details nach Leichenfund in Göppingen

Nach dem gewaltsamen Tod eines 39-Jährigen in Göppingen sind neue Einzelheiten bekannt geworden. Wie die Ulmer Staatsanwaltschaft bestätigte, hatte der Mann in der Vergangenheit Anzeige gegen lautstarke Jugendpartys erstattet.

An einem Göppinger Supermarkt wurde eine Leiche entdeckt (Foto: dpa Bildfunk, Andreas Rosar)
Der Tote war Anfang November im Bereich eines Göppinger Supermarkts gefunden worden. Andreas Rosar

Die Anzeige richtete sich nach Angaben der Ulmer Staatsanwaltschaft gegen Jugendpartys rund um den Schlater Bach - genau dort, wo der Mann Anfang November einem mutmaßlichen Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Der 39-Jährige lebte als Anwohner in der unmittelbaren Umgebung. Ob sich Opfer und Täter kannten, wollen die Ermittler nicht bekanntgeben.

Verletzungen deuten auf Gewaltverbrechen hin

Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter das Motiv, will aber einen direkten Zusammenhang zwischen Angriff und Anzeige oder gar eine Rachetat nicht bestätigen. Zwei 16-Jährige, ein 19-Jähriger sowie ein 23 Jahre alter Mann sitzen in Haft. Das Opfer starb nach Angaben der Staatsanwaltschaft durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, den 39-Jährigen geschlagen und getreten zu haben.

Der Tote war Anfang November im Göppinger Stadtteil Ursenwang entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei lag seine Leiche zwischen einer Schule und einem Einkaufsmarkt.

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