Dickhäuter kommt in Naturkundesammlung Stuttgarter Wilhelma schläfert Nashorn Sani ein

Mehr als ein Vierteljahrhundert war das Panzernashorn "Sani" eine Attraktion in der Stuttgarter Wilhelma. Jetzt hat der zoologisch-botanische Garten die Dickhäuter-Dame eingeschläfert.

Nashorn-Dame wurde 26 Jahre alt Sani lebt nicht mehr

Nashornkuh Sani, bevor sie von ihrer Krebs-Erkrankung gezeichnet war. (Foto: Pressestelle, Wilhelma Stuttgart)
Sani, bevor sie von ihrer Krankheit gezeichnet war (Archivfoto) Pressestelle Wilhelma Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Die Nashornkuh wurde 26 Jahre alt. (Archivfoto) Pressestelle Wilhelma Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Sani gehörte zu den Gründertieren des europäischen Erhaltungszuchtprogramms. (Archivfoto) Pressestelle Wilhelma Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Zusammen mit Nashorn Bruno hat Sani insgesamt sechs Jungtiere bekommen. Diese sind mittlerweile in Zoos in Spanien, Portugal, Polen, Schottland, der Türkei und den Niederlanden und haben Bruno und Sani zu mehrfachen Großeltern gemacht. (Archivfoto) Pressestelle Wilhelma Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Sani und ihr jüngstes Kalb Savita. (Archivfoto) Pressestelle Wilhelma Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen

Die 26-jährige Panzernashorn-Dame Sani war schon vor einiger Zeit an Krebs erkrankt. Zuerst hatten ihr die Tierärzte noch helfen können, nun aber war das Tier sichtlich abgemagert und schwer krank. Daher habe man entschieden, das Tier am Dienstag von dem "Leiden im Endstadium" zu erlösen, so die Wilhelma.

"Sani war für viele eine Weggefährtin über ein Vierteljahrhundert."

Thomas Kölpin, Direktor der Stuttgarter Wilhelma

Seine letzte Reise tritt Sani nach Bonn ins Forschungsmuseum Koenig an. Dort soll ihr Skelett präpariert und dann laut Wilhelma in einer der größten deutschen Naturkundesammlungen aufgenommen werden.

Geschenk des damaligen Königreichs Nepal

Nach Stuttgart gekommen war Sani im Jahr 1993 als Geschenk des damaligen Königreichs Nepal. Sie brachte in der Wilhelma sechs Jungtiere zur Welt und ist eines der Gründertiere des europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

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