Demonstration im Stuttgart gegen Ursachen von Flucht (Foto: SWR)

Protest in Stuttgart Hunderte demonstrieren gegen Fluchtursachen und Umweltzerstörung

Gegen Kriege, Umweltzerstörung und Abschottung: Hunderte haben am Samstag in Stuttgart gegen Fluchtursachen demonstriert. Dazu hatte ein Bündnis von 40 Organisationen aufgerufen.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

"Für eine Welt, in der niemand fliehen muss - Zeit zu handeln!" lautete das Motto einer Demonstration, zu der über 500 Menschen in Stuttgart zusammengekommen waren. Vertreten waren Klima-, Friedens- und Seenotrettungsbewegungen. Auf Plakaten, Bannern und Regenschirmen war zu lesen: "Kein Mensch ist illegal", "Flucht hat Ursachen", "Seenotrettung ist kein Verbrechen".

Kreuze auf Schlossplatz für ertrunkene Flüchtlinge

Mit Blick auf die gefährlichen Fluchtwege nach Europa stellten die Demonstrierenden Kreuze am zentralen Schlossplatz für die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge auf. Die Pressesprecherin des Demo-Bündnisses, Lena Mandel, hatte zuvor betont, Fluchtursachen wie Krieg und Umweltzerstörung gingen auch von Deutschland aus. "Durch Waffenexporte, Einsätze der Bundeswehr in Krisengebieten, aber auch durch die Zerstörung der Umwelt und des Klimas durch deutsche Konzerne werden Menschen in anderen Ländern zur Flucht gezwungen."

Demonstration im Stuttgart gegen Ursachen von Flucht (Foto: SWR)
Auf dem Programm der Demonstration standen Reden, ein Marsch in Richtung Schlosslatz - aber auch eine Band spielte.

Zu den Unterstützern der Demonstration gehören etwa der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Gewerkschaft Verdi, Fridays for Future Stuttgart, der Linken-Kreisverband Stuttgart, die Seebrücke Stuttgart oder der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg.

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