Schwerlastkran (Foto: https://de-de.facebook.com/hermannpaule/)

Baufahrzeug aus Stuttgart Geklauter Autokran bleibt wohl in Ägypten

Die Rückführung des in Stuttgart gestohlenen Autokrans im Wert von rund 200.000 Euro wird immer unwahrscheinlicher. Die ägyptischen Behörden sind offenbar wenig kooperativ.

Der im März in Stuttgart gestohlene Autokran wird wohl nie mehr auf europäischen Straßen fahren. Das sagte Rainer Schmid von der betroffenen Firma Paule in Stuttgart. Der 48 Tonnen schwere Kran würde mittlerweile von einer ägyptischen Firma benutzt.

Ägyptens Behörden bleiben untätig

Schmids Angaben zufolge ist der Kran von den Dieben mittlerweile weiterverkauft worden. Nun befinde er sich im Besitz einer ägyptischen Firma und werde auch genutzt. "Der Kran ist im freien Verkehr unterwegs und im Einsatz. Trotzdem ist es für uns schwierig, aktiv zu werden", sagte Schmid. Die ägyptischen Behörden würden nichts unternehmen, um den Kran wieder zurück nach Deutschland zu bringen.

Zunächst in Alexandria aufgetaucht

Der Kran war im Juni nach Angaben der Polizei in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria gesichtet worden. Ermittler hatten daraufhin den Kran aufgespürt, eine Rückkehr nach Deutschland kam bislang jedoch nicht zustande. "Es deutet zurzeit nichts darauf hin, dass die ägyptischen Behörden das Fahrzeug in Besitz nehmen oder veranlassen, dass es nach Deutschland transportiert wird", sagte Rainer Schmid. Die Rechtslage in Ägypten sei kompliziert und in manchen Bereichen nicht mit dem deutschen Gesetz zu vergleichen.

Fall für die Versicherung

Aktuell kümmere sich die Versicherung des Stuttgarter Unternehmens um den Fall. Der Diebstahl des Krans vom Firmengelände hatte im März deutschlandweit Aufsehen erregt. Ein Sprecher des Landeskriminalamtes wollte die skeptische Sicht des Unternehmens zunächst nicht kommentieren.

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