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"Mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr müssen aus dem Landeshaushalt und durch weitere Finanzierungsmittel bereitgestellt werden", um beispielsweise das Nahverkehrsangebot und Radwegenetz auszubauen, so Sozialpfarrer Romeo Edel von der Württembergischen Evangelischen Landeskirche, der auch Sprecher der Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg ist. Diese Forderung ist Teil des Appells über ein 100-Tage-Programm für das Klima, den 13 Umwelt-Organisationen und Verbände am Donnerstag in Stuttgart an die Politik richteten. Das Ziel der Umweltorganisationen: Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sollen im Koalitionsvertrag zwischen Grüne und CDU bedeutend Gewicht bekommen. Der Appell wurde am Rande der Koalitionsverhandlungen an den Landesvorsitzenden der CDU, Thomas Strobl, überreicht. Weiter heißt es: eine der ersten Amtshandlungen der neuen Regierung müsse sein, das im letzten Jahr verabschiedete Klimaschutzgesetz zu überarbeiten. Beteiligt an dem Appell sind unter anderem BUND, NABU, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Württemberg & Baden, der Paritätische Baden-Württemberg, die Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg, die Naturfreunde Baden-Württemberg und Fridays for Future Baden-Württemberg.

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