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Vor fünf Jahren haben islamistische Terroristen in Paris 130 Menschen getötet. Der baden-württembergische Innenminister Strobl hält die Terrorgefahr auch in Deutschland weiterhin für hoch.

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte im SWR: "Wir dürfen uns nicht einbilden, dass wir in Deutschland oder Baden-Württemberg eine Insel der Glückseligen seien." Die Bedrohungslage sei genauso hoch wie in Frankreich und in Österreich.

"Wir haben im Augenblick keine Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen. Wir haben aber eine abstrakte Terrorgefahr durch den islamistischen Terror", so Strobl. Daher stehe im Vordergrund, dass die Sicherheitsbehörden gut ausgerüstet seien.

Anschläge verhindern, bevor sie passieren

Direkt nach den Anschlägen in Paris vor fünf Jahren seien in Baden-Württemberg ganz neue rechtliche Möglichkeiten geschaffen worden, um terroristische Anschläge zu verhindern. "In diesem Zusammenhang wurde beispielsweise die sogenannte präventive Kommunikationsüberwachung inklusive Quellen-Telekommunikationsüberwachung in das baden-württembergische Polizeigesetz aufgenommen.

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Am Freitag wird der Anschläge vom 13. November 2015 in Paris gedacht. Damals waren an verschiedenen Orten in der Stadt mehr als 130 Menschen von islamistischen Terroristen getötet und 683 verletzt worden.

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