picture alliancedpa | Bernd Weißbrod (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Aussage in Polizei-Affäre

BW-Innenminister Strobl muss erneut vor Untersuchungsausschuss

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Baden-Württembergs Innenminister Strobl soll in der Polizei-Affäre am 21. Oktober noch einmal vor dem Untersuchungsausschuss aussagen - dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

In der Affäre um sexuelle Belästigung bei der Polizei und die Weitergabe eines Anwaltsschreibens wird Innenminister Thomas Strobl (CDU) noch einmal vor den Untersuchungsauschuss des Landtag geladen. Das teilte die Ausschussvorsitzende Daniela Evers (Grüne) mit. Die Befragung werde nicht öffentlich sein, so Evers: "Es sollen ihm Akten vorgehalten werden können, die eingestuft sind."

Marathonbefragung zur Polizei-Affäre

Der Untersuchungsausschuss hatte Strobl bereits vergangenen Freitag fast 15 Stunden lang befragt. Die Opposition wirft dem CDU-Politiker Geheimnisverrat und einen Verstoß gegen den Datenschutz vor, weil er ein Schreiben des Anwalts eines suspendierten Inspekteurs der Polizei an einen Journalisten weitergegeben hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Gegen den ranghöchsten Polizisten im Land laufen Ermittlungen wegen sexueller Belästigung. Der Untersuchungsausschuss soll sexuelle Belästigung bei der Polizei ebenso beleuchten wie die Beförderungspraxis und die Vorgehensweise Strobls.

Darum geht es im Einzelnen bei den Vorwürfen:

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Affäre um sexuelle Belästigung bei der Polizei

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SWR